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Chilehaus Hamburg Frontansicht — expressionistische Backsteinfassade, UNESCO-Weltkulturerbe mit interpanel Deckenkühlung

Chilehaus Hamburg.

UNESCO-Weltkulturerbe. Taupunktunabhängige Deckenkühlung im denkmalgeschützten Bestand seit 2020.

Projektdaten.

Projekttyp
Nachrüstung im gewerblichen Bestand
Standort
Fischertwiete 2A, 20095 Hamburg
Baujahr Gebäude
1922–1924 (Fritz Höger)
Bauherr
Union Investment Real Estate GmbH
Nutzung
Büroflächen
Produkte
Klimapanel
Kühlung
Ausschließlich über Deckenkühlung
Heizung
Separat über Heizkörper
Vorlauftemperatur
8–12 °C
Kälteversorgung
Zentrale Kälteversorgung mit Systemtrennung
Lüftung
Ausschließlich natürliche Fensterlüftung
Taupunktregelung
Keine Taupunktabschaltung, keine Fühler
Regelung
Temperatur-Einzelraumregelung über Raumthermostate

Deckenkühlung im Weltkulturerbe.

Das Chilehaus, 1922 bis 1924 von Fritz Höger errichtet, ist eine Ikone des Backsteinexpressionismus und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Kontorhausviertel. Durch länger werdende Hitzeperioden wurde eine zuverlässige Kühlnachrüstung für bestehende Büroflächen notwendig.

Eine konventionelle Luft-Kühlung kam aufgrund von Komfortanforderungen, Geräuschentwicklung und hygienischen Bedenken nicht infrage. Konventionelle Kühldecken hätten eine Taupunktabschaltung erfordert und wären bei natürlicher Fensterlüftung nicht zuverlässig betreibbar gewesen.

Die Entscheidung fiel auf das Klimapanel von interpanel. Das taupunktunabhängige Deckensystem arbeitet mit Vorlauftemperaturen von 8–12 °C und kühlt zuverlässig, auch bei geöffneten Fenstern. Es wurden keine Taupunktfühler und keine Fensterabschaltkontakte verbaut.

Der geringe Deckenbelegungsgrad ermöglichte eine zügige Montage mit minimalem Eingriff in die historische Bausubstanz. Die Kühlsegel wurden direkt an das bestehende Kältenetz mit Systemtrennung angebunden.

Seit 2020 sorgt das Klimapanel für ein zuverlässiges Raumklima in den ausgestatteten Büroflächen des Chilehauses.

Bildergalerie.

Denkmalschutz und Deckenkühlung.

interpanel begleitet Projekte im denkmalgeschützten Bestand von der Machbarkeitsanalyse bis zur Inbetriebnahme.