interpanel

Ein System für vier Anforderungen.

Kühlung, Heizung, Licht und Akustik — in einem Deckensystem gelöst. Von der Platte über das Hydrauliknetz bis zur Wärmepumpen-Integration.

Fünf Gewerke. Fünfzehn Anbieter. Ein exponentiell wachsendes Risiko.

Licht, Akustik, Heizung, Kühlung, Lüftung — in konventionellen Gewerbeimmobilien werden diese Anforderungen von bis zu fünf separaten Systemen erfüllt. Das bedeutet: fünfzehn Anbieter vergleichen, fünf Planungen koordinieren, fünf Installationen terminieren, fünf Wartungsverträge verwalten.

Jede zusätzliche Schnittstelle vergrößert das Risiko. Studien belegen: 44 bis 73 Prozent Mehrkosten in Bauprojekten durch mangelnde technische Integration. 75 Prozent der Bauherren zahlen mehr als geplant. 90 Prozent Nachtragsrisiko bei komplexen Systemkombinationen.

Gleichzeitig versagen konventionelle Kühldecken genau dann, wenn sie gebraucht werden. Sobald die Luftfeuchtigkeit steigt oder ein Fenster öffnet, drosselt die Taupunktregelung die Leistung — oder schaltet komplett ab. Im Hochsommer stehen oft weniger als 20 W/m² Kühlleistung zur Verfügung. Auf dem Prüfstand waren es noch über 80.

Drei Ebenen. Ein Ansprechpartner.

Das interpanel System besteht aus drei aufeinander abgestimmten Ebenen — jede einzelne auf das Gesamtsystem ausgelegt, nicht als Insellösung.

1

Wärme- und Kälteübergabe — das Deckensegel

Die vorgefertigten Deckensegel übernehmen den Wärmeaustausch im Raum. Durch die hohe Kühlleistung bereits ab 20 °C Raumtemperatur lässt sich die thermische Masse des Gebäudes gezielt nutzen — das Gebäude speichert die Kälte der Nachtkühlung und gibt sie tagsüber ab.

Der Wärmeaustausch erfolgt überwiegend über Infrarotstrahlung — nicht über Konvektion. Das System heizt und kühlt lautlos, zugluftfrei und ohne Staubverwirbelung. Über 70 Prozent der spezifischen Kühlleistung stehen bereits ab 21 °C Raumtemperatur zur Verfügung.

Klimaleuchte

Kühlung + Heizung + circadianes Licht + Akustik. Für Räume, die alles brauchen.

Details →

Klimapanel

Kühlung + Heizung + Akustik. Für Räume, die eigene Beleuchtung haben oder brauchen.

Details →

Akustikleuchte

Circadianes Licht + Akustik. Für Räume ohne Heiz- oder Kühlbedarf.

Details →
2

Wärme- und Kälteverteilung — das Hydrauliknetz

Ein hydraulisches Netz für Heizen und Kühlen statt getrennter Kreisläufe. Der hydraulische Abgleich, thermische Speicher, Regelgruppen und Sensoren werden projektspezifisch ausgelegt. interpanel liefert die Auslegung und begleitet die Installation — von der Verteileranbindung bis zum einzelnen Deckensegel.

3

Wärme- und Kälteerzeugung — die Quellenanbindung

interpanel stellt keine Wärmepumpen her. Aber das System ist für den Betrieb mit Wärmepumpen optimiert: Vorlauftemperaturen von 8–12 °C im Kühlfall, niedrige Spreizungen, kompatibel mit Luft-Wasser, Wasser-Wasser, Solarthermie, Erdsonden und Eisspeichern. Die Kältenanlagengröße lässt sich um bis zu 50 Prozent reduzieren.

interpanel berät bei der Quellenauswahl und stellt sicher, dass Erzeugung, Verteilung und Übergabe als System funktionieren — nicht als drei getrennte Planungen.

Drei Konfigurationen. Ein System.

EigenschaftKlimaleuchteKlimapanelAkustikleuchte
Kühlung >120 W/m² >120 W/m²
Heizung Ja Ja
Licht HCL, 3.000–6.500 K, CRI >90 HCL, 3.000–6.500 K, CRI >90
Akustik αw ≈ 0,85 αw ≈ 0,85 αw ≈ 1,0
Taupunktunabhängig Ja Ja
Vorlauftemperatur 8–12 °C 8–12 °C
Deckenbelegung 20–35 % 20–35 % nach Bedarf
Format (mm) 2.164 × 1.069 × 100 2.164 × 1.069 × 100 2.164 × 1.069 × 100
Steuerung DALI, KNX, EnOcean, Bluetooth Modbus, KNX DALI, KNX, EnOcean, Bluetooth

Kühlleistungen nach DIN EN 14240. Heizleistungen nach DIN EN 14037. Akustik nach DIN EN ISO 354. Lichttechnik nach DIN EN 13032. Brandschutz nach DIN EN 13501-1 (Klasse BS2D0). Alle Prüfungen durch unabhängige Institute.

Ergebnisse aus realisierten Projekten.

Team Funke Klimatechnik

KfW-40-Neubau · Dötlingen

R290-Wärmepumpe, keine Lüftungsanlage. 23 Prozent Deckenbelegung mit Klimaleuchte. Stabile 23 °C im Hochsommer.

5,29 Euro Kühlkosten / Spitzenmonat / 30 m²

Projekt ansehen →

ABW Architekten

Dachaufstockung · Düsseldorf

Rein mit Fensterlüftung, ohne Klimaanlage. Bei über 40 °C Außentemperatur: maximal 26,5 °C im Büro.

28.000 Euro statt 100.000 Euro Betriebskosten / 10 Jahre

Projekt ansehen →

Chilehaus Hamburg

UNESCO-Weltkulturerbe · Hamburg

Bestandssanierung mit höchsten Denkmalschutz-Auflagen. Klimaleuchte mit circadianem Licht.

Keine sichtbaren Eingriffe in die Bausubstanz

Projekt ansehen →

Systemvergleich.

EigenschaftKonventionellinterpanel
Gewerke 4–5 (Kühlung, Heizung, Licht, Akustik, Lüftung) 1
Anbieter 10–15 1 Systemanbieter + Fachpartner
Deckenbelegung 80–95 % 20–35 %
Kühlleistung Sommer (real) 0–20 W/m² (Taupunktabschaltung) >120 W/m² (keine Abschaltung)
Vorlauftemperatur 16–18 °C (Taupunktgrenze) 8–12 °C
Fensterlüftung Nicht kombinierbar Kombinierbar
Materialverbrauch Decke ca. 80 kg/m² ca. 3–5 kg/m²
Wartung Filterwechsel, Hygieneinspektionen, MSR Wartungsfrei
Montage Baustellenfertigung, mehrere Phasen Vorgefertigt, trockener Einbau
Wärmepumpen-Kompatibilität Eingeschränkt (hohe Vorlauftemperaturen) Optimiert (niedrige Spreizung)

Was Sie nicht mehr brauchen.

Das interpanel System reduziert die technische Gebäudeausrüstung erheblich. Was bei konventionellen Lösungen separat geplant, installiert und gewartet werden muss, entfällt:

Keine Taupunktfühler. Klimaleuchte und Klimapanel sind taupunktunabhängig — keine Sensoren, keine Regelung, keine Abschaltung.
Keine Lüftungsanlage zur Entfeuchtung. Die MARC-Membran verhindert Kondensation. Fensterlüftung reicht.
Keine Fensterkontakte. Bei konventionellen Systemen schaltet jedes geöffnete Fenster die Kühlung ab. Bei interpanel nicht.
Keine separaten Stehleuchten. Die HCL-Beleuchtung der Klimaleuchte ist arbeitsstättenkonform und ersetzt Einzelleuchten.
Keine zusätzlichen Akustikflächen. Die Deckensegel absorbieren mit αw ≈ 0,85 breitbandig — separate Absorber sind in den meisten Fällen nicht notwendig.
Kein zweites Kältenetz. Das interpanel System kann im selben hydraulischen Kreislauf wie weitere Kälteabnehmer betrieben werden.
Anlagengröße bis zu 60 Prozent kleiner. Durch niedrige Vorlauftemperaturen und die Nutzung der thermischen Gebäudemasse.
Betriebskosten Kühlung. 0,50 bis 0,90 Euro/m²/Monat Strom. Produktivitätsverlust durch Hitze: bis 30 Euro/m²/Monat.

Ideal für Bestandssanierung.

interpanel benötigt zum Betrieb nur ein hydraulisches 2- oder 4-Leiter-System und eine 1-phasige Stromversorgung. Die hydraulische Versorgung erfolgt über den Flur mit Stichleitungen in die einzelnen Zonen. Installation ist im bezogenen Bestand möglich — nahezu staubfrei, ohne Schweiß-, Löt- oder Spachtelarbeiten.

Projekte im Bestand →

Was jedes interpanel Projekt verbindet.

Vorgefertigt geliefert. Trockener Einbau. Keine Baustellenfertigung, keine Trocknungszeiten.
Wartungsfrei und hygienisch. Keine beweglichen Teile, kein Filterwechsel, keine Hygieneinspektionen. Keine luftführenden Komponenten — kein Staub, keine Sporen, kein Haftungsrisiko. Über die gesamte Lebensdauer.
Modular erweiterbar. Standardisiertes Maß. Bei Nutzungsänderungen werden Segel umkonfiguriert, nicht ersetzt.
Rahmen werkzeuglos tauschbar. Gepulvertes oder eloxiertes Aluminium. Farbwechsel jederzeit möglich, ohne Demontage.
VOC-zertifiziert A+. Geprüft durch das ift Rosenheim (2024). Für Projekte mit Nachhaltigkeitsanforderungen und DGNB-Zertifizierung.
Made in Germany. Fertigung in Crossen, Thüringen. Qualitätskontrolle vor Auslieferung. 2017 gegründet, EXIST-gefördert durch das BMWi.
90 Prozent weniger Material. 3 bis 5 kg/m² Grundfläche statt bis zu 80 kg/m² bei konventionellen Metallkühlsegeln.
BAFA-förderfähig. In der Bestandssanierung als Teil der Heizungsoptimierung förderbar.

Technische Unterlagen und Projektgespräch.

  • PDF Systembroschüre
  • PDF Datenblatt Klimaleuchte
  • PDF Datenblatt Klimapanel
  • PDF Datenblatt Akustikleuchte
  • PDF Systemvergleich: interpanel vs. konventionell
  • PDF Technische Information Hydraulik

Technische Unterlagen und Projektgespräch.

interpanel begleitet Projekte von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme: Machbarkeitscheck, instationäre Gebäudesimulation (IDA ICE, VDI 2078), photometrische Lichtberechnung, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Ausschreibungstexte.